Walk and Talk

Beim Wandern ein Gespräch führen über private und tiefgehende Themen. Es gibt eine aktiv zuhörende und eine sprechende Person.

2 bis 100+ participants
14 bis 18+ years
Indoor and Outdoor
30 bis 60 minutes
  • Einstieg
  • Kennenlernspiele
  • Aktionen
  • Herzöffnung

Description

Die Methode hat drei Phasen mit drei Fragen an die Teilnehmenden. Jede Phase dauert 10 bis 15 Minuten, in denen jede Person fünf bis sieben Minuten Zeit hat zu sprechen und als Gegenüber aktiv zuhört.

Die Teilnehmenden werden nach einer Auswahlmethode in Paare aufgeteilt.
Die Paare bekommen nun die Aufgabe, in einem größeren Abstand von den anderen Paaren entfernt zu wandern.
Die Spielleitung gibt nun eine tiefergehende Frage vor wie zum Beispiel: „Was fällt Dir schwer oder was bereitet dir Sorgen, wenn Du in deine Zukunft schaust?“

Während die beiden wandern, soll eine Person der anderen Person von sich selbst und ihrem Bezug zu der Fragestellung erzählen. Die Person, die gerade nicht spricht, hat die Aufgabe, währenddessen aktiv zuzuhören und das Gegenüber nicht zu unterbrechen. Wenn die fünf bis sieben Minuten verstrichen sind, gibt die Spielleitung das Zeichen zu wechseln.

Hier soll nun kein Dialog entstehen und nicht auf das vorherige eingegangen werden. Die sprechende Person erzählt von ihrem eigenen Bezug zur Fragestellung wie die erste Person auch.

Anschließend kann die Stimmung oder Erfahrung in einer Gruppenreflexion eingeholt werden, bevor es mit der nächsten Frage in die nächste Phase übergeht.

Beispielfragen:
Die Fragen sollten in einem sinnvollen Aufbau und Zusammenhang gewählt werden.
1. „Was in deinem Leben macht Dir richtig Freude/Was ist schön?"
2. „Wovor hast Du Angst, was macht Dir Sorgen?"
3. „Wie möchte ich auf diese zwei Bereiche in meinem Leben zugehen, was brauche ich?"



Variations

Die letzte Phase kann auch für einen Dialog geöffnet werden, in dem sich die Teilnehmenden über Gemeinsamkeiten, Lösungsmöglichkeiten oder ihre Eindrücke unterhalten können. Auch Fragen, die beim Zuhören entstanden sind, könnten hier noch besprochen werden.



Senz

Walk and Talk ermöglicht den Teilnehmenden, sich in einem geschützten und intimen Rahmen einer Person zu öffnen. Oft werden einem die tieferen Dinge über sich selbst nur dadurch klarer, dass man einfach darüber spricht. Die Frage kann der Türöffner für diese Ebene sein. Aktives zuhören ohne Unterbrechungen schult Empathie, Mitgefühl und sich selbst im anderen Erkennen.

Diese Übung kann die Teilnehmenden sehr miteinander verbinden, dient dem Bewusstwerden darüber, wo sie mit ihren Themen im Leben stehen und ermöglicht ihnen dadurch, sich auf die Zukunft vorzubereiten.


Tipps

Bei der Auswahlmethode sollten sich Paare finden, die sich noch nicht so gut kennen. So erreicht man mehr Tiefe durch Anonymität und verhindert, dass sich Teilnehmende zu sehr aufeinander einschießen und sich Grüppchen bilden.

Manche Teilnehmenden können nur schwer die Pausen ertragen, die beim Erzählen entstehen und reden dann irgendetwas. Deshalb ist es wichtig, darauf schon beim Anleiten einzugehen. Es ist völlig in Ordnung, wenn Pausen entstehen, in denen man nichts zu sagen hat, manchmal entsteht gerade dann Raum für eine tiefere Ebene.





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